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Diakonie-Station Gesundbrunnen-Wedding lädt ein Die Diakonie-Station Gesundbrunnen-Wedding lädt ein zum Tag der offenen Tür am Freitag, dem 11. Mai ab 15:00 Uhr in den neuen Räumen in der Iranischen Str. 6a in 13347 Berlin. mehr…

 
 
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Richtige Wundversorgung

In Deutschland leiden bis zu fünf Millionen Menschen an chronischen Wunden. Besonders gefährlich sind Druckgeschwüre, umgangssprachlich auch Wundliegen genannt. Dies ist eine Schädigung der Haut und des darunter liegenden Gewebes, das hauptsächlich dann entsteht, wenn auf einen Hautbereich für eine bestimmte Zeit ein anhaltender Druck ausgeübt wird. Eine anfangs leichte Rötung kann bei mangelnder Behandlung mit einem tiefgehenden Absterben des Haut- und Muskelgewebes enden.

Was können Sie tun, um ein Druckgeschwür zu verhindern?
Wundversorgung
Augen offen halten, um betroffene Hautstellen frühzeitig zu erkennen. Wir empfehlen Ihnen den Fingertest: Drücken Sie zwei Sekunden mit dem Finger auf den geröteten Hautbereich. Bleibt die Haut danach rot, ist es möglicherweise ein Druckgeschwür. Ist die Haut am Punkt des Fingereindrucks weiß gefärbt, liegt kein Druckgeschwür vor. Körperstellen wie Hinterkopf, Schulterblatt, Ferse und Steißbein sind besonders gefährdet. 

Das A und O der vorbeugenden Maßnahmen ist die Druckentlastung. Durch eine regelmäßige Veränderung der Körperposition entlasten Sie die Körperstellen. Betroffene, ihre Angehörigen und Experten müssen aktiv mitwirken!
Für Angehörige, die zu Hause pflegen, gibt es spezielle Kurse, die grundlegendes Pflegewissen vermitteln. Krankenkassen sind verpflichtet Sie über entsprechende Angebote zu beraten.

Neben der Hauptursache des anhaltenden Drucks, können auch Ernährung, Hautzustand sowie Reibungs- und Scherkräfte das Druckgeschwür beeinflussen.

Weitere Informationen finden Sie in der vollständigen Broschüre „Verbraucherversion Expertenstandard Dekubitusprophylaxe in der Pflege" - HIER als PDF-Datei zum Herunterladen.

 

                                                                                                                      Foto: Fotolia/Miriam Böttner

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